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Pressetext

Schon mal was von Wibbelstetz gehört? Nee? Na, dann wird' s aber höchste Zeit!

Die Eifelrock-Band zählt seit Jahren so ziemlich zum Lebendigsten, was die traditionsgemäß vielfältige rheinische Musikszene zu bieten hat. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten sind die Männer um Frontmann Günter Hochgürtel mittlerweile schon unterwegs, was in der Eifeler Heimat zu einem Bekanntheitsgrad geführt hat, der nahe bei 100 Prozent liegt (Ignoranten gibt es halt überall).

Was ist nun dran an dieser fünfköpfigen Gruppe mit dem urigen Namen? Demjenigen, der des rheinischen Dialekts nicht so mächtig ist, wird zuerst die ungeheure Spielfreude auffallen, mit der Wibbelstetz bei Live-Auftritten zu Werke geht. Da gibt es einfach keine Verschnaufpause. Und vor allem keine Langeweile. Denn die stilistische Vielfalt reicht vom Swing über die Ballade mit Tiefgang bis zum erdigen Blues und fetzigen Rock.

Wer den Vorzug hatte, im Viereck Aachen-Bonn-Köln-Trier aufgewachsen zu sein, der wird außerdem seine helle Freude haben an mal komischen, mal bitterbös-ironischen, gelegentlich auch sentimentalen Geschichten, die die Eifel-Hinterwäldler in ihren Songs erzählen: Vom klüngelnden Bürgermeister, von Dorfdeppen und Mäusejagden, von feuchtfröhlichen Begräbnissen und den Freuden des Landlebens im Allgemeinen.

Dabei sind die Wibbelstetz-Shows beileibe nicht nur was für Provinzler. Auch außerhalb der Eifel hat die Band mittlerweile eine Menge eingefleischter Fans. Und täglich werden es mehr.

Für die Qualität der Eifelband spricht überdies, dass zuerst die Bläck Fööss und seit einiger Zeit die Höhner zu den Förderern von Wibbelstetz gehören. Wobei es den beiden populären Kölner Gruppen noch nicht gelungen ist, die Eifelmusiker für den Karneval zu erwärmen.

Stattdessen geht die Band lieber im Herbst auf Tournee durch die Dorfsäle und Pinten. Was bei diesen mehrstündigen Konzerten so abgeht, ist stimmungstechnisch von den besten Karnevalssitzungen kaum zu überbieten. Will heißen: Wibbelstetz ist nicht nur in der Lage, bei Bedarf richtig Gas zu geben; man beherrscht auch die leisen Töne perfekt - darunter ein gutes Dutzend bekannter französischer Chansons.

Nach ungezählten Radio- und Fernsehengagements, nach einer Handvoll erfolgreicher CDs und rund 1000 Liveauftritten hat Wibbelstetz ein ehrgeiziges Ziel: Zumindest im Rheinland soll jeder erfahren, dass es in der Eifel eine Band gibt, die es - ganz unbescheiden - mit dem Rest der Welt aufnimmt.

Aktuell wartet Wibbelstetz pünktlich zum 20-jährigen Bestehen mit der neuen CD „De Kopp voll Dröhm“ auf, die wieder einige Kracher zu bieten hat. Bei den Songs dieses mittlerweile achten Albums hat sich Texter und Komponist Günter Hochgürtel zwar am bisherigen Stil orientiert, dennoch neue, ungewöhnliche Wege beschritten. Unter anderem mit Coverversionen von Musikern wie John Hiatt oder Steve Earle.